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  1. #1501
    Revy Revy ist offline

    AW: Religion - gut oder schlecht?

    Zitat Dark E Beitrag anzeigen
    soweit ich weiss wird laut der kath. Kirchenlehre jeder Mensch als Sünder geboren

    So eine ähnliche Himmel-Hölle-Geschichte gibt es doch auch bei den Buddhisten z.B. wer sich falsch oder nicht spirituell oder sonstwie verhält, der kommt nicht ins Nirvana sondern wird zur Strafe wiedergeboren
    Im Gegensatz zum Katholizismus widerspricht der Buddhismus aber keinen Tatsachen, im Gegenteil, dieser harmoniert sogar sehr gut mit den modernen Erkentnissen der Wissenschaft. Ausserdem ist das was du beschreibst, völliger Humbug und gibt die buddhistischen Lehren nur oberflächlich wieder. Es geht nicht um spirituelle Lebensweisen und garantiert nicht um Kategorisierung in richtig und falsch, und das ist eben der springende Punkt. Die abrahamitischen Religionen stellen die Welt sehr vereinfacht und simpel dar, in einer extrem kindlichen schwarz/weiss-Sicht, Menschen werden willkürlich verurteilt und herabgestuft, teils für Eigenschaften welche angeboren sind, solche Oberflächlichkeiten gibt es im Buddhismus nicht. Der Buddhismus ist im Gegensatz zu den Religionen welche Hass und Neid hervorrufen, eine sehr positive Religion, die allem voran das Ziel setzt, an seinen eigenen Schwächen zu arbeiten, eben fernab all dieser schlechten Einflüsse welche deine Religion mit sich bringt. Der Finger wird im Buddhismus nicht auf andere, sondern auf sich selbst gerichtet.

    Zudem, wenn ich als Sünderin geboren wurde, wieso denn bitte, wenn ich fragen darf? Ich wollte schon immer wissen, welches Problem Gott mit seinen Marionetten hat, wenn er sie für eine Tat verdammt, die mittlerweile - laut der Bibel - 6'000-10'000 Jahre zurückliegt. Stell' den Baum doch einfach woanders hin, du allwissender Held. Damit beziehe ich mich auf unseren allmächtigen Vater im Himmel, vergib' mir. Amen.

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    AW: Religion - gut oder schlecht?

    Schau dir mal diesen Bereich an. Dort ist für jeden was dabei!
  3. #1502
    Cao Cao

    AW: Religion - gut oder schlecht?

    Zitat Kami Burn Beitrag anzeigen
    Ich bin selber evangelisch getauft,aber mir ist meine Religion recht schnuppe,wie den meisten Evangeliten die ich kennen ebenfalls. Der moderne,westlich orientierte Mensch identifiziert sich nicht mehr mit Religion,hier hat die Wissenschaft das Monopol erlangt. Was der Religion noch bleibt sind ein paar Menschen,die ihren Unsinn noch praktizieren. Was sich jedoch östlich und südlich des Mittelmeeres abspielt ist immer noch wie vor 1500 Jahren, nur moderner.
    Als Evangele haben wir ja auch ein recht "lockeren" Glauben. Wobei es unter den Evangelen sogar noch untere Kathegorien gibt. Ich gehöre der evangelisch lutheranischen Freikirche an. Ich gehe nicht in die Kirche, ich bete auch nicht. Das ist in der modernen Religion kein Zwang mehr. Der Glaube alleine an Gott würde schon meine Aufgabe erfüllen. Ich glaube nicht aus Zwang oder Ignoranz, sondern weil ich es gerne tue. Wie würdet ihr es umschreiben? Lasst ihnen ihre Fantasie.

    Frag deine Evangeliten mal, ob sie zumindest an einer höheren Macht glauben

    Ich finde man kann aber Religion und Wissenschaft gut unter einen Hut bringen. Die heutigen Juden sind da Vorzeigebeispiel. Wieviele von ihnen studieren Wissenschaften?

  4. #1503
    OmegaPirat OmegaPirat ist offline

    AW: Religion - gut oder schlecht?

    Zitat Cao Cao Beitrag anzeigen
    Ich finde man kann aber Religion und Wissenschaft gut unter einen Hut bringen. Die heutigen Juden sind da Vorzeigebeispiel. Wieviele von ihnen studieren Wissenschaften?
    Wie viele von ihnen glauben wirklich dran?
    Ich zitiere mal den berühmtesten unter ihnen.
    Zitat Albert Einstein
    Für mich ist die unverfälschte jüdische Religion wie alle anderen Religionen Incarnation des primitiven Aberglaubens. Und das jüdische Volk, zu dem ich gerne gehöre, und mit dessen Mentalität ich tief verwachsen bin, hat für mich doch keine andersartige Dignität als alle anderen Völker. Soweit meine Erfahrung reicht ist es auch um nichts besser als andere menschliche Gruppen, wenn es auch durch Mangel an Macht gegen die schlimmsten Auswüchse gesichert ist. Sonst kann ich nichts „Auserwähltes“ an ihm wahrnehmen.

  5. #1504
    Revy Revy ist offline

    AW: Religion - gut oder schlecht?

    Zitat OmegaPirat Beitrag anzeigen
    Wie viele von ihnen glauben wirklich dran?
    Ich zitiere mal den berühmtesten unter ihnen.
    Da könntest du vielen aber sauer aufstossen, nur zu gerne wird er als gläubig dargestellt. Sowieso, das scheint Mode geworden zu sein: Ich habe letzt' sogar ein Video gesehen, in dem versucht wird, Richard Dawkins als Agnostiker darzustellen... oder Hitler als Atheist.

    Zwei mal drei macht vier,
    widewidewitt und drei macht neune,

    ich mach mir die Welt,
    widewide wie sie mir gefällt.

  6. #1505
    Cao Cao

    AW: Religion - gut oder schlecht?

    Zitat OmegaPirat Beitrag anzeigen
    Wie viele von ihnen glauben wirklich dran?
    Ich zitiere mal den berühmtesten unter ihnen.
    Einstein ein Genie das nahe am Wahnsinn lag. Da frage ich mich ob man jemanden der kurz vor der Unzurechnungsfähigkeit überhaupt darin ernst zu nehmen ist.
    Aber um mal kurz auf den Punkt anzusprechen:

    Wenn er nicht daran glaubt, warum hat er den Judentum dann nicht abgeschworen? Er sieht Religion mehr als Kultur an, aber das würde zugleich heißen das Religion ja selbst für diesen hochgestuften Wissenschaftler schon auf die ein oder andere Art seine Vorteile mit sich bringt. Ansonsten wäre es ja ein Wiederspruch an sich.

  7. #1506
    Dark E Dark E ist offline
    Avatar von Dark E

    AW: Religion - gut oder schlecht?

    Zitat Yuudai Beitrag anzeigen
    Im Gegensatz zum Katholizismus widerspricht der Buddhismus aber keinen Tatsachen, im Gegenteil, dieser harmoniert sogar sehr gut mit den modernen Erkentnissen der Wissenschaft.
    Dass die Erde rund ist, wird seit tausenden von Jahren nicht mehr widersprochen seit es entgültig bewiesen wurde. Und im Gegensatz der Gender-Ideologie leugnet die Kirche nicht mal die biologischen Naturwissenschaften Ich hab noch nie gesehen, wie heutzutage eine Kirche die Wissenschaften der Chemie, Biologie, Physik und Astronomie widerspricht.

    Fakt ist: nicht mal der Papst widerspricht wissenschaftlich bewiesenen Erkenntnissen.

    Ich glaub du kennst nur die Kirche aus dem Mittelalter. Komme dann bitte in die heutige Zeit zurück.

    Zitat Yuudai Beitrag anzeigen
    Es geht nicht um spirituelle Lebensweisen und garantiert nicht um Kategorisierung in richtig und falsch, und das ist eben der springende Punkt.
    tzzzz... und wie kommt nach deiner Meinung ein Buddhist aus dem Inkarnationskreis direkt in den Nirvana, wenn es dafür keine Voraussetzungen gäbe
    Da ich kein Buddhist bin, kenne ich es auch nicht soooo gut. Die von mir gestern genannten Beispiele waren nur Beispiele.

    Zitat Yuudai Beitrag anzeigen
    Der Buddhismus ist im Gegensatz zu den Religionen welche Hass und Neid hervorrufen, eine sehr positive Religion, die allem voran das Ziel setzt, an seinen eigenen Schwächen zu arbeiten, eben fernab all dieser schlechten Einflüsse welche deine Religion mit sich bringt. Der Finger wird im Buddhismus nicht auf andere, sondern auf sich selbst gerichtet.
    Dieses Ziel hat doch jede Religion Der Buddhismus wird nur nicht für Kriege missbraucht, gejagt werden die aber trotzdem z.B. in Tibet von den Chinesen
    Wenn du denkst, Christentum schürt Hass und Neid, dann kennst du Jesus und das Neue Testament nicht.

    Nenne mir doch mal einpaar schlechte Einflüsse meiner Religion und ich werde sie dir argumentativ widerlegen, da bin ich mir zu 90% sicher.
    Zitat Yuudai Beitrag anzeigen
    Zudem, wenn ich als Sünderin geboren wurde, wieso denn bitte, wenn ich fragen darf?
    Hat nicht jeder Mensch mal etwas Böses in sich? Genau das ist damit gemeint. ...das könnte man, wie du vorhin den Ziel der Buddhisten erwähnt hast, auch als Schwächen bezeichnen, an die man arbeiten sollte.
    Dieses Buch von Dalai Lama könnte dich über die ethischen Gemeinsamkeiten zum Nachdenken bringen: Das Herz der Religionen: Gemeinsamkeiten entdecken und verstehen

    Mal im erst: hattest du noch nie böse Gedanken gehabt? im Sinne von Rache z.B. wenn ein Freund dich verlassen hat.
    Hattest du noch nie den Gedanken gehabt Lügen zu wollen? Schadensfreude? Schlecht über jemanden zu reden? - Fakt ist: diese genannten Punkte tun heutzutage ziemlich viele Menschen.

    Zitat Yuudai Beitrag anzeigen
    die mittlerweile - laut der Bibel - 6'000-10'000 Jahre zurückliegt.
    Das konnte ich in der Bibel nirgendswo finden. Das hast du bestimmt nur dazugedichtet :D

  8. #1507
    Cao Cao

    AW: Religion - gut oder schlecht?

    @Dark E

    Naja mein bester Freund ist Chinese, daher weiß ich das Yuudai sich anscheinend nicht mit den einzelnen buddhistischen Glaubensrichtungen auskennt
    Der würde den Kopf schütteln

  9. #1508
    Dark E Dark E ist offline
    Avatar von Dark E

    AW: Religion - gut oder schlecht?

    gut zu wissen

  10. #1509
    OmegaPirat OmegaPirat ist offline

    AW: Religion - gut oder schlecht?

    Zitat Cao Cao Beitrag anzeigen
    Einstein ein Genie das nahe am Wahnsinn lag.
    wie kommst du denn darauf? Einstein war immer bei klarem Verstand.

    Da frage ich mich ob man jemanden der kurz vor der Unzurechnungsfähigkeit überhaupt darin ernst zu nehmen ist.
    Einstein war alles andere als unzurechnungsfähig.

    Wenn er nicht daran glaubt, warum hat er den Judentum dann nicht abgeschworen? Er sieht Religion mehr als Kultur an, aber das würde zugleich heißen das Religion ja selbst für diesen hochgestuften Wissenschaftler schon auf die ein oder andere Art seine Vorteile mit sich bringt. Ansonsten wäre es ja ein Wiederspruch an sich.
    Ich sehe Religion auch als Kulturgut an und offiziell bin ich immer noch Katholik.
    Wo ist da das Problem?

  11. #1510
    Cao Cao

    AW: Religion - gut oder schlecht?

    Zitat OmegaPirat Beitrag anzeigen
    wie kommst du denn darauf? Einstein war immer bei klarem Verstand.
    Zitat OmegaPirat Beitrag anzeigen
    Einstein war alles andere als unzurechnungsfähig.
    Nun, wie soll ich das am besten beschreiben? Du hast dir doch bestimmt schon einige Szenen mit ihnen angeschaut, oder bestimmt dir schon mal seine Interviews angehört. Seine Art zu sprechen und sein Verständnis zur Welt, schien für ihn recht verwirrend. Auch machte er einen verwirrten Eindruck.
    Verstehe mich nicht falsch. Einstein ist sehr interlektuell. Er hat dafür aber auch eine recht eigene Art. Etwas abgehoben von der Menge.
    Ich schrieb weiter oben, das zuviel Wissen auch verrückt machen kann. Einstein stand kurz davor, das hat allerdings nicht seine Forschungen beeinträchtigt.

    Zitat OmegaPirat Beitrag anzeigen
    Ich sehe Religion auch als Kulturgut an und offiziell bin ich immer noch Katholik.
    Wo ist da das Problem?
    Es ist an sich ein großer Wiederspruch. Einerseits siehst du Religion als Kulturgut, aber andererseits siehst du es als Schwachsinn. Warum also sich nicht von dieser "Kultur" distanzieren. Das ist meine Frage.

    Btw.: Ich habe wa für dich, ist ziemlich lustig


    Gibt es das Böse?
    Ein Universitätsprofessor forderte seine Studenten mit folgender Frage heraus: "Gott schuf alles, was existiert?"
    Ein Student antwortete keck: "Ja, er schuf alles!"
    "Hat Gott also alles erschaffen?", fragte der Professor erneut.
    "Ja, Herr Professor", antwortete der junge Mann.
    Der Professor fuhr fort: "Wenn Gott alles erschaffen hat, dann schuf er auch das Böse, denn das Böse existiert. Und gemäß der Annahme, dass unsere Werke uns widerspiegeln, ist Gott böse."
    Nach dieser Aussage verstummte der Student, und der Professor rühmte sich triumphierend, einmal mehr bewiesen zu haben, dass der Glaube ein Mythos sei.

    Ein anderer Student hob seine Hand und sagte: "Darf ich eine Frage an Sie stellen, Herr Professor?"
    "Natürlich", antwortete der Professor.
    Der junge Mann erhob sich und fragte: "Herr Professor, gibt es die Kälte?"
    "Was für eine Frage? Natürlich gibt es Kälte. Haben Sie etwa noch nie gefroren?"
    Der Student antwortete: "In der Tat, Herr Professor, die Kälte existiert nicht. Nach den Gesetzen der Physik ist das, was wir als kalt empfinden, in Wirklichkeit fehlende Wärme. Jeder Körper oder Gegenstand, der über Energie verfügt oder sie abstrahlt, kann untersucht werden. Wärme ist das, was jedem Körper Energie verleiht. Der absolute Nullpunkt ist die gänzliche Abwesenheit von Wärme. Alle Körper werden dann träge und sind reaktionsunfähig, doch Kälte gibt es nicht. Wir haben diesen Begriff erfunden, um zu beschreiben, wie wir uns ohne Wärme fühlen."

    "Und gibt es die Dunkelheit?", fragte der Student weiter.
    Der Professor antwortete: "Natürlich!"
    Darauf sagte der Student: "Sie irren sich wieder, Herr Professor. Die Dunkelheit existiert ebenso wenig. Sie ist in Wirklichkeit Lichtmangel. Das Licht lässt sich untersuchen, die Dunkelheit nicht. Wir kennen das Nicolsche Prisma, das weißes Licht in dessen verschiedenen Farben mit den jeweils zugehörigen Wellenlängen zerlegt, aus denen es sich zusammensetzt. Ein einfacher Lichtstrahl durchbricht die Dunkelheit und erhellt die Oberfläche, wo sein Leuchten endet. Wie lässt sich ermitteln, wie dunkel ein bestimmter Raum ist? Aufgrund der Lichtmenge, die in diesem Raum vorhanden ist. Nicht wahr? Dunkelheit ist ein Begriff, den der Mensch erfunden hat, um zu beschreiben, dass etwas lichtlos ist."

    Schlussendlich fragte der junge Mann den Professor: "Herr Professor, gibt es das Böse?"
    Der Professor antwortete: "Natürlich gibt es das Böse, wie ich schon anfangs erwähnt habe. Wir sehen Gewalt und Verbrechen auf der ganzen Welt. Diese Dinge sind böse."
    Worauf der Student antwortete: "Das Böse existiert nicht, Herr Professor. Oder wenigstens nicht aus sich selbst. Das Böse ist schlicht die Abwesenheit Gottes, es ist – ebenso wie die vorigen Beispiele gezeigt haben - ein Begriff, den der Mensch erfunden hat, um die Abwesenheit Gottes zu beschreiben. Gott hat nicht das Böse geschaffen. Es verhält sich damit nicht wie mit dem Glauben oder der Liebe, die wie das Licht oder die Wärme existieren. Das Böse ist das Ergebnis dessen, dass der Mensch Gott nicht in seinem Herzen gegenwärtig hat. So wie er Kälte empfindet, wenn es an Wärme fehlt oder Dunkelheit, wenn kein Licht da ist."
    Daraufhin nickte der Professor mit dem Kopf und schwieg.

    Der junge Student hieß [...] Namenlos.

    Hinweis: Einem Internet-Mythos zufolge hieß der fiktive Student Albert Einstein.
    Quelle: SpiritualWiki http://de.spiritualwiki.org/Wiki/AlbertEinstein#toc2

    Auch wenn die Quelle dich teilweise abschrecken mag (Viel Psychologie ) so ist das doch ziemlich unterhaltsam
    Wobei...ich schaue mir mal die Seite genauer an. Scheint ja doch auch teilweise deinen Wünschen zu entsprechen



    Mit Ausnahme der Dunkelheit, stimme ich den zu
    Die Finsterniss ist immer und überall. Und sie hat schon immer existiert. Hier könnte man sogar behaupten, im Falle der Existens Gottes, ist die Finsternis mindestens genau so alt, wenn nicht sogar älter. Älter als der Urknall, älter als die Zeit. Sie ist das was ihr vieleicht als das "Nichts" sieht.

    Aus dem Nichts hat Gott alles erschaffen

  12. #1511
    OmegaPirat OmegaPirat ist offline

    AW: Religion - gut oder schlecht?

    Zitat Cao Cao Beitrag anzeigen
    Nun, wie soll ich das am besten beschreiben? Du hast dir doch bestimmt schon einige Szenen mit ihnen angeschaut, oder bestimmt dir schon mal seine Interviews angehört. Seine Art zu sprechen und sein Verständnis zur Welt, schien für ihn recht verwirrend. Auch machte er einen verwirrten Eindruck.
    Ich empfinde ihn nicht als verwirrt.
    Es ist an sich ein großer Wiederspruch. Einerseits siehst du Religion als Kulturgut, aber andererseits siehst du es als Schwachsinn. Warum also sich nicht von dieser "Kultur" distanzieren. Das ist meine Frage.
    Man kann doch wohl den Teil einer Kultur schwachsinnig finden. Das ändert nichts daran, dass es sich hierbei um Kulturgut handelt. Religionen sind Teile vieler Kulturen.

    Btw.: Ich habe wa für dich, ist ziemlich lustig
    Das kannte ich schon.
    Man muss sich vergewissern, ob eine Analogie überhaupt funktioniert. Man kann nicht physikalisch präzise definierte Begriffe wie Licht, Wärme... mit einem anthropomorphen Begriff wie "das Gute" vergleichen.
    Der Student postuliert böse=nicht gut. Er müsste mir jetzt zeigen wieso diese Voraussetzung sinnvoll ist. Dunkelheit=kein Licht ist von vornherein klar, aber böse= nicht gut leuchtet mir nicht ein.
    Genauso könnte ich von gut = nicht böse ausgehen und sagen, dass "gut" die Abwesenheit des Teufels und "böse" die Anwesenheit des Teufels ist.
    Dabei passt diese Argumentation doch gar nicht zum Christentum. Im Christentum ist "böse" nicht über die Abwesenheit von Gott, sondern über die Anwesenheit des Teufels definiert. Viele gemäßigte Theologen reden heute auch statt von Teufel, Hölle... von Gottesferne, weil sich dies weniger schrecklich anhört, aber das entspricht nicht dem originalen Christentum.
    Es handelt sich hierbei nur um platte Rhetorik und nicht um eine raffinierte Argumentationskette.

    Aus dem Nichts hat Gott alles erschaffen
    Und was erklärt das jetzt?

  13. #1512
    Loki Loki ist offline
    Avatar von Loki

    AW: Religion - gut oder schlecht?

    Im Grunde habe ich nichts gegen Religion. Solange die Mitglieder andere Weltanschauungen tolerieren und ihren Glauben "Nicht-Gläubigen" nicht aufdrängen. Und hier ist das Problem: Die meisten Religionen bezeichnen sich selbst als "die einzig ware" und sind somit nicht selten in der Vergangenheit und Gegenwart mit Fanatismus, Hass und Gewalt behaftet. Leute, lasst doch jeden glauben was er will. In der Religion sollte es kein richtig oder falsch geben, jeder sollte für sich selber entscheiden ob er an etwas übernatürliches glaubt oder eben nicht.

  14. #1513
    Cao Cao

    AW: Religion - gut oder schlecht?

    Zitat OmegaPirat Beitrag anzeigen
    Und was erklärt das jetzt?
    Damit bezog ich mich nur auf die Aussage, welche das Kind zur "Finsternis" brachte.
    Wie schon gesagt sehe ich die heiligen Schriften aus philosophische Sicht. Ich erachte sie nicht falsch, sondern nur teifgründig.
    Ich habe meine Religion so im Kopf, das es eine höhere Macht gibt. Der Urknall und Co. existierte aber. Das einzige was nicht begreifbar ist, war was vor den Urknall war. Die Finsternis aber war schon immer da. Ich sehe es auch als keine Energie wie Licht an. Erst Licht zeigt eine Reaktion (Korregiere mich ruhig, wenn ich falsch liege) auf Dunkelheit. Es verdrängt die Finsternis. Aber Licht ist keine ewige Energiequelle.

    Zu meinen Spruch selbst. Das Nichts hat Gott nicht erschaffen. Es war quasi seine "Basis" für den Anfang. Ich selbst aber sehe das "Nichts" in Form von der Finsternis.
    Da es also nur Gott und Finsternis gab, erschuf dieser aus der Finsternis die Welt. Vieleicht auch der Urknall? Er hat den Golfball angestoßen und eine nachvollziehbare Kettenraktion kreierte die Welt, wie ihr Wissenschaftler es herausfindet. Aber der Tote Winkel (Vor dem Urknall) kann nicht beschrieben werden. Und hier kommt der Glaube ins Spiel. Ob er dann stimmt oder nicht, kann niemand belegen.

  15. #1514
    OmegaPirat OmegaPirat ist offline

    AW: Religion - gut oder schlecht?

    Zitat Cao Cao Beitrag anzeigen
    Das einzige was nicht begreifbar ist, war was vor den Urknall war.
    Die Urknalltheorie geht dort auch nicht ins Detail, sondern beschreibt lediglich die Entwicklung des Universums nach dem Urknall.
    Ein mögliches Modell zur Entstehung des Universums liefert die Big Bounce Theorie.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Big_Bounce
    Erst Licht zeigt eine Reaktion (Korregiere mich ruhig, wenn ich falsch liege) auf Dunkelheit. Es verdrängt die Finsternis. Aber Licht ist keine ewige Energiequelle.
    Das was wir als Finsternis bezeichnen, liegt immer dann vor, wenn kein Lichtfeld mit Frequenzen im sichtbaren Bereich
    anwesend ist.

    Aber der Tote Winkel (Vor dem Urknall) kann nicht beschrieben werden. Und hier kommt der Glaube ins Spiel. Ob er dann stimmt oder nicht, kann niemand belegen.
    Dazu gibt es bereits Hypothesen, nur können diese empirisch (noch) nicht überprüft werden.
    Dem Glauben ist immer die Antwort "Ich weiß es nicht" vorzuziehen. Ich mache dazu bestenfalls Arbeitshypothesen.
    Ich weiß nicht wie das Universum enstanden ist, ich kann aber dazu mathematische Modelle entwerfen mit denen ich sowas beschreiben kann, aber daran glaube ich dann nicht, sondern es ist lediglich eine Gedankenspielerei. Zur Physik gehört immer noch das Experiment und hierzu kann man noch keine Experimente machen. Deshalb heißt meine eigentliche Antwort zur Frage nach der Entstehung des Universums "Ich weiß es nicht". Trotzdem befasse ich mich mit dem Big Bounce. Er ist allerdings nicht Bestandteil meines Weltbildes, mangels empirischer Befunde.

  16. #1515
    Revy Revy ist offline

    AW: Religion - gut oder schlecht?

    Zitat Dark E Beitrag anzeigen
    Dass die Erde rund ist, wird seit tausenden von Jahren nicht mehr widersprochen seit es entgültig bewiesen wurde. Und im Gegensatz der Gender-Ideologie leugnet die Kirche nicht mal die biologischen Naturwissenschaften Ich hab noch nie gesehen, wie heutzutage eine Kirche die Wissenschaften der Chemie, Biologie, Physik und Astronomie widerspricht.
    Die Evolutionstheorie wird heute noch von vielen katholischen Mitgliedern abgelehnt, in Amerika existiert nach wie vor eine grosse fundamentale Bewegung, welche massgeblich Einfluss auf die Bevölkerung nimmt. In den vereinigten Staaten gehörst du einer Minderheit an, wenn du an eine komplett gottlose Evolutionstheorie glaubst. Die meisten, und das gilt auch für die katholische Kirche, glauben dass Gott das Universum erschaffen und das Leben in Form einer eigenständig 'Evolution' miteingebracht hat. Hier verschwimmt die Grenze zwischen Empirie und Glauben, und das ist eben das Problem. Die bereits existierende Realität wird dermassen verzerrt, bis es wieder ins eigene Weltbild passt. Zuerst gabs keine Evolution, nun hat plötzlich Gott die Evolution erschaffen. Siehst du? Vor jeden Beginn wird einfach Gott hingesetzt und schwupps, haben wir eine religiöse Ideologie. Wie simpel und einfach das Denken von vielen Gläubigen funktioniert, das ist beinahe romantisch.

    Willst du dazu noch ein paar Fakten? Ich verweise dann wieder mal nur zu gerne auf den Westen, welcher das beste Beispiel für religiöse Verblendung darstellt: 78% aller US-Amerikaner sind Kreationisten, 40% von ihnen glauben sogar, dass die Erde vor 10'000 Jahren erschaffen wurde. Du wolltest mir doch die negativen religiösen Einflüsse widerlegen? Nur zu, hau rein in die Tasten! Versuch, das irgendwie gutzureden, ich werde mir Popcorn bereitstellen.

    http://www.heise.de/tp/blogs/6/148958

    Fakt ist: nicht mal der Papst widerspricht wissenschaftlich bewiesenen Erkenntnissen.
    Das würde ich nicht an die grosse Glocke hängen. Wenn ich mir seine Reden über Gruppierungen in der Gesellschaft anhören, welche dieser massgeblich Schade sollen, durch ihre reine Existenz - damit beziehe ich mich nun auf Homosexuelle und Atheisten - dann würde ich schon sagen, er vertritt ein Weltbild fernab des klaren, gesunden Menschenverstandes. Ganz egal ob er diese Aussagen in der Zwischenzeit durch neue revidiert hat, das ändert nichts daran, dass er ein konservativer Hassprediger ist. Homosexualität ist die natürlichste Sache der Welt - ausser für deinen Papst.

    Ich glaub du kennst nur die Kirche aus dem Mittelalter. Komme dann bitte in die heutige Zeit zurück.
    Ich meine die Kirche in der Gegenwart. Blick nach Westen.

    tzzzz... und wie kommt nach deiner Meinung ein Buddhist aus dem Inkarnationskreis direkt in den Nirvana, wenn es dafür keine Voraussetzungen gäbe
    Da ich kein Buddhist bin, kenne ich es auch nicht soooo gut. Die von mir gestern genannten Beispiele waren nur Beispiele.
    ...und ich habe dir ein grobes Bild dessen gegeben, was den Buddhismus ausmacht. Wenn du glaubst, ich könnte dir die gesamte Religion in zwei Sätzen erläutern, dann muss ich dich leider enttäuschen.

    Dieses Ziel hat doch jede Religion Der Buddhismus wird nur nicht für Kriege missbraucht, gejagt werden die aber trotzdem z.B. in Tibet von den Chinesen
    Wenn du denkst, Christentum schürt Hass und Neid, dann kennst du Jesus und das Neue Testament nicht.
    Ich kenne Jesus und das neue Testament. Jesus war ein Hippie seiner Zeit und das neue Testament ist verharmloste Darstellung des alten Testaments. Ausserdem finde ich selbst im neuen Testament noch zahlreiche Passagen welche Gewalt verherrlichen und sogar verlangen. Soll ich zitieren?

    Nenne mir doch mal einpaar schlechte Einflüsse meiner Religion und ich werde sie dir argumentativ widerlegen, da bin ich mir zu 90% sicher.
    Ich nenne dir ein einziges, welches deine Finger zum Schweigen bringen wird: Homophobie.

    Hat nicht jeder Mensch mal etwas Böses in sich? Genau das ist damit gemeint. ...das könnte man, wie du vorhin den Ziel der Buddhisten erwähnt hast, auch als Schwächen bezeichnen, an die man arbeiten sollte.
    Dieses Buch von Dalai Lama könnte dich über die ethischen Gemeinsamkeiten zum Nachdenken bringen: Das Herz der Religionen: Gemeinsamkeiten entdecken und verstehen
    Was willst du mir nun damit sagen? Boshaftigkeit ist subjektiv, wenn für einen Fundamentalisten wie dich Homosexualität und der Atheismus den du gerne in deiner Signatur anprangerst, böse sein soll, dann trifft das auf mich nicht zu. Im Gegensatz zu dir folge ich nämlich nicht blind einem Buch und übernehme eins zu eins die Moral welche darin mitgegeben wird.

    Mal im erst: hattest du noch nie böse Gedanken gehabt? im Sinne von Rache z.B. wenn ein Freund dich verlassen hat.
    Hattest du noch nie den Gedanken gehabt Lügen zu wollen? Schadensfreude? Schlecht über jemanden zu reden? - Fakt ist: diese genannten Punkte tun heutzutage ziemlich viele Menschen.
    Doch, und was soll das nun bedeuten? Ich kenne meine Eigenschaften und muss sagen, ich bin eine Egoistin. Aber inwiefern ist diese Erkentnis nun förderlich für den Dialog? Das hat nämlich mit der Aussage der Bibel, ich sei als Sünderin geboren, gar nichts zu tun, du musst auch garnicht erst anfangen, dir das zurecht zu reimen wie es dir passt. Ich soll nach Aussagen der Bibel eine Sünderin sein, weil vom Baum gegessen wurde. Beantworte mir, was habe ich damit zu tun?

    Das konnte ich in der Bibel nirgendswo finden. Das hast du bestimmt nur dazugedichtet :D
    Du findest keine Passage dazu, das lässt sich errechnen. Die Thematik, welches Alter die Bibel der Erde gibt, ist übrigens schon lange ein Streitthema unter Experten. Diese Ansicht wird vor allem von Fundamentalisten - also deinesgleichen - gerne vertreten: http://de.wikipedia.org/wiki/Junge-Erde-Kreationismus
    Ich wiederhole, 40% der US-Amerikaner glauben das.

    Zitat Dark E Beitrag anzeigen
    gut zu wissen
    Vielleicht sollt der oft gross daherschwätzende Cao Cao mir den Buddhismus doch mal selbst erklären, wenn dieser ihn so gut kennt. Ich verwette jedoch meine Menschenkentnis darauf, dass ich dann wie gewohnt dummes Geschwafel über Nebensächlichkeiten lesen muss - sind wir ja gewohnt von unserem grossen Angeber. Noch besser, er soll seinen buddhistischen Freund doch nach Forumla.de einladen, ich würde mich gerne mit ihm unterhalten.

    Soweit so gut, ich belasse es mal damit.

  17. #1516
    Cao Cao

    AW: Religion - gut oder schlecht?

    Zitat OmegaPirat Beitrag anzeigen
    Trotzdem befasse ich mich mit dem Big Bounce. Er ist allerdings nicht Bestandteil meines Weltbildes, mangels empirischer Befunde.
    Also letzendlich kann diese Theorie auch nur Schein, sein?


    Und da @Yuudai ja nicht erkennt was ich schreibe, wenn ich ihn markiere gebe ich ihn gerne einen Einblick in den Buddhismus.

    Erstmal, machst du den Fehler das du versuchst den Buddhismus zu beschreiben. Siddharta selbst sagte einst, das sein Weg viele Wege entspricht. Somit gibt es in Buddhismus mit Ausnahme einiger Grundregeln, keine feste Verhaltensweise. Der eine Buddhist übt seinen Glauben ganz anders aus, als sein Nachbar. Du hast hier auch im wahrsten Sinne, keine heilige Schrift die du folgen kannst. Du erschaffst den Buddhismus für DICH selbst.

    Ich weiß auch nicht wie du als millitanter Atheist noch überhaupt einen Glauben den anderen Religionen vorziehen kannst. Zudem hast du die Angewohnheit immernoch, im Falle dessen das du dich in die Ecke gedrängt fühlst, zu behaupten ich schreibe von einen anderen Thema. Du findest eigentlich Antworten in diesen Sätzen.
    Ich will dir eigentlich auch nur sagen das du den Buddhismus nicht veralgemeinern kannst. Das kann ich genau so wenig, aber ich sitze ja quasi an der Quelle.

    Zu meinen besten Freund: Ich erspare ihn dies hier zu zeigen, geschweige denn ihn auf die Idee zu bringen sich hier zu involvieren. Der wäre so schnell beleidigt, wie du den Buddhismus auslegst. Ich selbst wage es nicht den Buddhismus in einen typischen Muster zu erörtern. Am besten ist, du wirst selbst zum Buddhisten, und erkennst daran wieviel eigentlich falsch ist, was im Westen über den Buddhismus steht. Insgeheim sind die buddhistischen Völker sehr geheimnisvoll und werden kaum großartige Informationen über ihre Religion weiter geben.

    Was ich machen kann, ist aber meinen besten Freund ggf. aber auch seine Großeltern fragen, was du wissen willst.
    Ich flieg 2015 mit ihn nach Shanghai

  18. #1517
    Revy Revy ist offline

    AW: Religion - gut oder schlecht?

    Zitat Cao Cao Beitrag anzeigen
    $Und da @Yuudai ja nicht erkennt was ich schreibe, wenn ich ihn markiere gebe ich ihn gerne einen Einblick in den Buddhismus.
    Ich erkenne sehrwohl, und wenn du über mich schreibst, und dann ohnehin noch mit Halbwissen um dich wirfst, dann bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als darauf hinzuweisen, selbst wenn ich meine Ignoranz dir gegenüber für einen Beitrag ausschalten muss.

    Erstmal, machst du den Fehler das du versuchst den Buddhismus zu beschreiben. Siddharta selbst sagte einst, das sein Weg viele Wege entspricht. Somit gibt es in Buddhismus mit Ausnahme einiger Grundregeln, keine feste Verhaltensweise. Der eine Buddhist übt seinen Glauben ganz anders aus, als sein Nachbar. Du hast hier auch im wahrsten Sinne, keine heilige Schrift die du folgen kannst. Du erschaffst den Buddhismus für DICH selbst.

    Ich weiß auch nicht wie du als millitanter Atheist noch überhaupt einen Glauben den anderen Religionen vorziehen kannst. Zudem hast du die Angewohnheit immernoch, im Falle dessen das du dich in die Ecke gedrängt fühlst, zu behaupten ich schreibe von einen anderen Thema. Du findest eigentlich Antworten in diesen Sätzen.
    Ich will dir eigentlich auch nur sagen das du den Buddhismus nicht veralgemeinern kannst. Das kann ich genau so wenig, aber ich sitze ja quasi an der Quelle.
    Tja, dein grosser Fehler. Ich habe den Buddhismus nicht beschrieben, ich habe lediglich aufgezeigt, worin er sich von den monotheistischen Religionen unterscheidet. Du glaubst doch nicht wirklich, ich würde eine Religion mit zwei Sätzen abhandeln? Fürwahr, ich habe nicht viel für Religionen übrig, das bedeutet aber nicht, dass ich alle Religionen in dieselbe Schublade schiebe und allem voran, dass ich mir nicht das Recht nehme, zu behaupten ich könnte eine vielschichtige Religion wie den Buddhismus der in zwei Sätzen abhandeln.

    Dennoch habe ich die Antwort auf meine Frage nicht erhalten: Du hast mir den Buddhismus nicht erklärt, wagst aber, selbiges zu verurteilen wenn ich es - deinem Anschein nach - tue. Ich behalte also meine Menschenkentnnis. Wenn du mcih kritisierst, solltest du auch in der Lage sein, die Kompetenzen zu besitzen, mich zu belehren. Ansonsten ist das reine Provokation ohne inhaltliche Absichten. Wir wollen hier doch über Inhalte diskutieren, nicht? Oberflächlichkeiten kannst du woanders abhandeln...

    Zu meinen besten Freund: Ich erspare ihn dies hier zu zeigen, geschweige denn ihn auf die Idee zu bringen sich hier zu involvieren. Der wäre so schnell beleidigt, wie du den Buddhismus auslegst. Ich selbst wage es nicht den Buddhismus in einen typischen Muster zu erörtern. Am besten ist, du wirst selbst zum Buddhisten, und erkennst daran wieviel eigentlich falsch ist, was im Westen über den Buddhismus steht. Insgeheim sind die buddhistischen Völker sehr geheimnisvoll und werden kaum großartige Informationen über ihre Religion weiter geben.
    Das stimmt so nicht. Ich war selbst mal in einem buddhistischen Kloster, und solange du Interesse zeigst, erfährst du auch was du wissen willst.

    Was ich machen kann, ist aber meinen besten Freund ggf. aber auch seine Großeltern fragen, was du wissen willst.
    Ich flieg 2015 mit ihn nach Shanghai
    Ich habe eigene Quellen. Weisst du, obwohl ich Atheist bin, entnehme ich einen Grossteil meines Wissens von Gläubigen oder Ex-Gläubigen...

  19. #1518
    Cao Cao

    AW: Religion - gut oder schlecht?

    Zitat Yuudai Beitrag anzeigen
    Ich erkenne sehrwohl, und wenn du über mich schreibst, und dann ohnehin noch mit Halbwissen um dich wirfst, dann bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als darauf hinzuweisen, selbst wenn ich meine Ignoranz dir gegenüber für einen Beitrag ausschalten muss.
    Hmm... scheine ich wohl wieder interessant genug für dich zu sein, was?


    Zitat Yuudai Beitrag anzeigen
    Tja, dein grosser Fehler. Ich habe den Buddhismus nicht beschrieben, ich habe lediglich aufgezeigt, worin er sich von den monotheistischen Religionen unterscheidet. Du glaubst doch nicht wirklich, ich würde eine Religion mit zwei Sätzen abhandeln? Fürwahr, ich habe nicht viel für Religionen übrig, das bedeutet aber nicht, dass ich alle Religionen in dieselbe Schublade schiebe und allem voran, dass ich mir nicht das Recht nehme, zu behaupten ich könnte eine vielschichtige Religion wie den Buddhismus der in zwei Sätzen abhandeln.
    Ich versuche es nochmal anders zu erklären:
    Ok, du hast recht bei gewissen Vergleichen zu den anderen Religionen.
    Zu den "Buddhismus in zwei Sätze abhandeln". Vieleicht hast du mich auch etwas falsch verstanden: Es ist egal, ob du den Buddhismus in 2 Sätzen oder in 100 Büchern beschreibst. Man kann den Buddhismus nicht beschreiben, weil kein Muster vorliegt (Für die Buddhisten selbst)
    Dieses Muster wurde erst "gelegt", als die westliche Welt anfing sich mit dieser Religion zu befassen. Und da liegt der Fehler. Buddhismus ist vielseitiger als alle mir bekannten Religionen zusammen. Was eben auch daran liegt, weil sie keinen strickten Verhaltenskodex nachgehen. Wobei auch hier unterschieden werden muss, das Buddhismus nicht immer gleich Buddhismus ist, für uns außenstehende.

    Hoffe ich konnte es nun ein wenig dir nahelegen.

    Zitat Yuudai Beitrag anzeigen
    Dennoch habe ich die Antwort auf meine Frage nicht erhalten: Du hast mir den Buddhismus nicht erklärt, wagst aber, selbiges zu verurteilen wenn ich es - deinem Anschein nach - tue. Ich behalte also meine Menschenkentnnis. Wenn du mcih kritisierst, solltest du auch in der Lage sein, die Kompetenzen zu besitzen, mich zu belehren. Ansonsten ist das reine Provokation ohne inhaltliche Absichten. Wir wollen doch über Inhalte diskutieren, nicht? Oberflächlichkeiten kannst du in TR abhandeln...
    Das man den Buddhismus nicht definieren kann und sollte, habe ich dir schon oben beschrieben, genau so wie die Begründung. Wer ein Muster in seinen Glauben (Im Falle von Buddhismus) lebt, hat den Sinn dahinter nicht verstanden. Ich empfehle dir dich mit Siddhartha Gautama vertraut zu machen, auch wenn nicht unbedingt alles überliefert wird.

    Zitat Yuudai Beitrag anzeigen
    Das stimmt so nicht. Ich war selbst mal in einem buddhistischen Kloster, und solange du Interesse zeigst, erfährst du auch was du wissen willst.
    War dieses Kloster in Europa, oder in Asien? Du wirst gravierende Unterschiede finden. Viele Asiaten sind nämlich stark beeinflussbar von der Umgebung. Das färbt auch auf Buddhisten ab die in Deutschland leben, oder in deinen Fall in der Schweiz. China ist eigentlich das perfekte Vorzeigebeispiel wa Geheimnisse betrifft:

    -Sie wollten eigentlich ihre Kampfkünste mit anderen Nationen nicht teilen.
    -Sie wollten ihre medizinischen Kentnisse für sich behalten.
    -Sie wollen den Buddhismus nicht verbreiten. Es anderen Völkern zu erklären, könnte auf Unverständnis treffen.

    Heutzutage sind viele Asiaten gegenüber den Westen offener, aber glaube ja nicht das diese Asiaten noch alles wissen, was ihre Vorfahren im Petto haben.
    Auch ist eine direkte Überetzung von Mandarin oder Kanton auf Deutsch, oder anderen Sprachen schlichtweg unmöglich, weil sie auch eine ganz andere philosophische Einstellung haben.

    Zitat Yuudai Beitrag anzeigen
    Ich habe eigene Quellen. Weisst du, obwohl ich Atheist bin, entnehme ich einen Grossteil meines Wissens von Gläubigen oder Ex-Gläubigen...
    Ja schon aber es bringt dir nichts, wenn du in einen Land bleibst. Gehe mal in einen muslimischen Land und du wirst sehen das viele von denen ein ganz anderes Verhalten an den Tag legen, nicht so wie immer in den Medien behauptet wird das in Arabien z.B jeden Tag 1000 Frauen gesteinigt werden, usw.

    Ich selbst hatte die Ehre schon einige Länder bereisen zu dürfen. Ich empfehle dir das auch. Glaube mir, es lohnt sich. Du wirst ganz andere Erfahrung sammeln.
    Das was du da an Wissen erhälst, wirst du nicht unbedingt auch alles hier bekommen.

  20. #1519
    OmegaPirat OmegaPirat ist offline

    AW: Religion - gut oder schlecht?

    Zitat Cao Cao Beitrag anzeigen
    Also letzendlich kann diese Theorie auch nur Schein, sein?
    Der Big Bounce ist eine Lösung der Gleichungen der Quantenschleifengravitationstheorie und ist in sich logisch konsistent. Logische Konsistenz ist für eine gute Theorie eine Voraussetzung. Daraus folgt allerdings nicht, dass dies tatsächlich realisiert ist. Dazu braucht man Experimente.
    Religionen sind von logischer Konsistenz weit entfernt. Der Big Bounce ist das derzeit mir bekannte beste und einzig logisch konsistente Modell zur Entstehung der Welt. Es hat leider - wie alle gut funktionierenden Theorien - das Problem, dass es furchtbar kompliziert ist und man es ohne sehr viel Mathematik gar nicht versteht.

  21. #1520
    Cao Cao

    AW: Religion - gut oder schlecht?

    Zitat OmegaPirat Beitrag anzeigen
    Der Big Bounce ist eine Lösung der Gleichungen der Quantenschleifengravitationstheorie und ist in sich logisch konsistent. Logische Konsistenz ist für eine gute Theorie eine Voraussetzung. Daraus folgt allerdings nicht, dass dies tatsächlich realisiert ist. Dazu braucht man Experimente.
    Religionen sind von logischer Konsistenz weit entfernt. Der Big Bounce ist das derzeit mir bekannte beste und einzig logisch konsistente Modell zur Entstehung der Welt. Es hat leider - wie alle gut funktionierenden Theorien - das Problem, dass es furchtbar kompliziert ist und man es ohne sehr viel Mathematik gar nicht versteht.
    Ok, soweit kann ich noch folgen. Aber wie will man etwas erforschen, das man garnicht richtig erforschen kann, eben wie z.B Der Urknall an sich?
    Wie will man diese Experimente sichern? Meine Frage ist, wie die Wissenschaft die garantierte Existenz des Urknalls erforschen will?

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